Die Eingewöhnung 🐷
Der Einzug in ein neues Zuhause ist für ein kleines Schweinchen eine große Veränderung. Schweine sind von Natur aus vorsichtig und scheu und brauchen deshalb in den ersten Tagen vor allem Ruhe, Geduld und Sicherheit.
Nach der Autofahrt und den vielen neuen Eindrücken – fremde Menschen, Geräusche und Gerüche – sollte das Schweinchen erst einmal in Ruhe ankommen. Ein ruhiger, trockener und geschützter Schlafplatz in der Nähe der Familie ist ideal. Gerade bei kühleren Temperaturen ist eine angenehme Wärme für die Kleinen besonders wichtig.
Traubenzucker in der Eingewöhnungszeit
Traubenzucker ist gerade am ersten Tag besonders wichtig. Kleine Ferkel können sehr schnell in eine Unterzuckerung geraten, insbesondere durch den Stress des Umzugs und der ungewohnten Umgebung.
Deshalb sollte in den ersten Tagen regelmäßig Traubenzucker gegeben werden. Danach kann die Menge bzw. Häufigkeit langsam reduziert werden: zunächst täglich, später beispielsweise einmal pro Woche über einige Monate.
Fressen und Vertrauen
Es kommt vor, dass ein Ferkel in den ersten ein bis zwei Tagen wenig oder gar nichts frisst. Nach dem Umzug ist das nicht ungewöhnlich – schließlich muss das kleine Schweinchen erst einmal seine neue Umgebung kennenlernen.
Gerade am Anfang kann das Futter vorsichtig aus der Hand angeboten werden. Dadurch wird das Schweinchen schneller zutraulich und lernt gleichzeitig, behutsam zu fressen.
Auch bei den Fütterungszeiten gilt: Nicht immer genau zur gleichen Uhrzeit füttern! Minischweine sind sehr intelligent und merken sich feste Zeiten schnell. Kleine zeitliche Unterschiede verhindern, dass schon bald lautstark nach dem Futter verlangt wird.
Mit Ruhe, Liebe und Konsequenz wird aus dem kleinen, ängstlichen Ferkel schon bald ein zutraulicher und glücklicher Begleiter. ❤️